Der Beginn einer langen Reise...

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Kyona
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Re: Der Beginn einer langen Reise...

Beitragvon Kyona » Do 4. Feb 2016, 19:01

"Du kennst Graviterra also nicht." Dies war keine Frage, sondern eher eine Feststellung, als die Frau in dein fragendes Gesicht blickt, nachdem sie die Organisation angesprochen hatte. "Ok. Jetzt ist nicht der richtige Zeitpunkt, dir das alles zu erklären, aber glaub' mir, du möchtest lieber nicht hier bleiben und darauf warten, was passiert, wenn noch mehr Mitglieder von Graviterra auf uns aufmerksam werden. Du kannst froh sein, dass du es aus deinem Käfig geschafft hast. Niemand zwingt dich dazu, uns zu vertrauen." Die Frau blickte dich mit einem ernsten Blick an. "Es ist deine Entscheidung." Daraufhin wandte sie sich von dir ab und folgte ihrem Bruder, der bereits am Ende des Ganges an der offenen Tür auf euch wartete. Fukano blickt den beiden hinterher und sieht dann zu dir auf. "Fu?"
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Re: Der Beginn einer langen Reise...

Beitragvon Kiahra » Do 4. Feb 2016, 19:28

"Du kennst Graviterra also nicht." erwidert die junge Frau und mustert mich kurz, ehe sie ihrer Feststellung fortführt: "Ok. Jetzt ist nicht der richtige Zeitpunkt, dir das alles zu erklären, aber glaub' mir, du möchtest lieber nicht hier bleiben und darauf warten, was passiert, wenn noch mehr Mitglieder von Graviterra auf uns aufmerksam werden. Du kannst froh sein, dass du es aus deinem Käfig geschafft hast. Niemand zwingt dich dazu, uns zu vertrauen." Der Blick der Frau wird ernst: "Es ist deine Entscheidung." mit diesen Worten folgt die Frau ihrem Bruder, der schon neben der Tür steht. ´Vertrauen? Jemanden den ich nicht kenne?´ Mein Blick fällt auf den Hund der mich fragend ansieht: "Fu?" Ich seufze. "Uns bleibt nichts anderes übrig. Ich möchte nicht hier warten und schauen was passiert. "Moment!" rufe ich und richte mich dann an das Feuerpokémon: "Wir haben keine andere Wahl und müssen mit ihnen gehen." Mit schnellen Schritten mache ich mich zusammen mit dem Fukano auf den Weg, den beiden Geschwistern zu folgen.
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Re: Der Beginn einer langen Reise...

Beitragvon Kyona » Sa 6. Feb 2016, 13:10

Die beiden Geschwister bleiben an der Tür stehen, als du dich doch dazu entschließt, ihnen zu folgen. Sie warten bis du und Fukano zu ihnen aufgeschlossen habt, ehe sie weitergehen. Du folgst den beiden durch ein Treppenhaus, welches euch nach unten führt, dann durchquert ihr einen weiteren Gang. Vor einer der Türen bedeutet Valentine euch schließlich, dass ihr stehen bleiben sollt, dann lehnt er sich gegen das Holz und lauscht einen kurzen Augenblick. Als er keine Stimmen oder sonstige Geräusche hinter der Tür wahrnehmen kann, öffnet er diese und schlüpft hindurch. Die Luft scheint also rein zu sein. Seine Schwester folgt ihm und auch du gehst den beiden daraufhin nach.

Sie führen dich durch einen Raum, in dem endlos lange Regale stehen, die mit zahlreichen Kisten und Käfigen vollgepackt sind. Fukano bleibt dicht an deiner Seite und wirft einen argwöhnischen Blick auf die vielen Käfige, die aber allesamt leer waren. Schließlich lässt die Frau vor euch leise ein Tor hochgleiten und innerhalb von Sekunden wird der Raum von gleißendem Sonnenlicht erfüllt, so dass du für einen kurzen Moment geblendet wirst. Nachdem sich deine Augen langsam wieder erholt haben und du wieder klar sehen kannst, erkennst du, dass du dich in einer Art Garage befindest. "Wir müssen weiter, es ist noch ein ganzes Stück bis zum Wagen." Die Frau wirft dir über ihre Schulter hinweg einen kurzen Blick zu, ehe sie sich zu dir umdreht. "Von hier aus kannst du alleine weitergehen, wenn du das möchtest. Wenn du dich rechts hälst, wirst du den umliegenden Wald schnell hinter dich lassen oder du kommst mit uns und begleitest uns nach Themesia. Dort könnt ihr euch ein wenig ausruhen, bevor ihr weiterzieht."
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Re: Der Beginn einer langen Reise...

Beitragvon Kiahra » Mo 8. Feb 2016, 21:13

Als das Geschwisterpaar bemerkt, dass ich ihnen gemeinsam mit dem Fukano folge und wartet bei der Tür auf mich. Angespannt sehe ich mich um, während wir gemeinsam durch ein Treppenhaus und einen weiteren Gang laufen. Meine Anspannung wächst immer weiter an ´Was ist, wenn wir erneut überrascht werden? Von diesen... Graviterra?´ Mein Blick wandert zu dem Hundepokémon an meiner Seite und ich beschleunige meine Schritte. Wir müssen es einfach hier heraus schaffen.

Nach einiger Zeit kommen wir an einer Holztür an und Valentine bedeutet uns zu warten und still zu sein. Mein Herz pocht so laut, dass ich das Gefühl habe, dass es alle hören müssten. Nach einigen Augenblicken, ohne unangenehme Überraschungen seitens maskierter Männer und Frauen die uns wieder gefangen nehmen würden, öffnet er die Tür und huscht hindurch. Gemeinsam stehen wir nun in einem Raum, an dessen Wänden sich große Regale reihen. Verschiedene Kisten und Käfige befinden sich in diesen und mir fällt der argwöhnische Blick auf, mit dem das Hundepokémon die Käfige mustert. Doch in keinen von ihnen befindet sich ein weiteres Pokémon, sodass wir gut vorankommen.

Die Schwester von Valentine öffnet ein Tor und im nächsten Augenblick muss ich meine Augen aufgrund der hereinfallenden Helligkeit schließen. Nachdem ich einige Male geblinzelt habe, haben sich meine Augen an die Helligkeit gewöhnt. ´Dies scheint eine Art Garage zu sein...´ Die Frau, dessen Name mir immer noch unbekannt ist, richtet das Wort erneut an mich und wirft mir über ihre Schulter einen Blick zu: "Wir müssen weiter, es ist noch ein ganzes Stück bis zum Wagen." Dann dreht sie sich zu mir um: "Von hier aus kannst du alleine weitergehen, wenn du das möchtest. Wenn du dich rechts hälst, wirst du den umliegenden Wald schnell hinter dich lassen oder du kommst mit uns und begleitest uns nach Themesia. Dort könnt ihr euch ein wenig ausruhen, bevor ihr weiterzieht." Ich denke kurz nach, während mein Blick nach rechts wandert. ´Ich glaube nicht, dass ich schnell genug sein werde, um weit genug von hier wegzukommen, daher bleibt mir nichts anderes übrig.´ Mein Blick richtet sich auf Fukano. "Ich würde gerne mitkommen, allerdings lasse ich Fukano die Entscheidung treffen. Ich kann es nicht einfach zurücklassen. Diese Typen würden es bestimmt nur wieder einfangen." Ich hocke mich zu dem Feuerpokémon hinunter und strecke meine Hand vorsichtig zu dem Hund. "Was meinst du? Wollen wir weit weg von hier, um in Sicherheit zu sein?"
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Re: Der Beginn einer langen Reise...

Beitragvon Kyona » Di 9. Feb 2016, 18:59

Fukano blickt dich fragend an, als du deine Entscheidung verkündest: "Ich würde gerne mitkommen, allerdings lasse ich Fukano die Entscheidung treffen. Ich kann es nicht einfach zurücklassen. Diese Typen würden es bestimmt nur wieder einfangen." Du hockst dich zu dem Feuerpokémon hinunter und streckst ihm vorsichtig deine Hand entgegen. "Was meinst du? Wollen wir weit weg von hier, um in Sicherheit zu sein?" Das Pokémon hatte noch immer aufmerksam seine Ohren gespitzt und du erkennst, wie sich diese kaum merklich immer wieder bewegen, als würde Fukano trotz der Sicherheit, in der ihr euch wiegt, weiterhin ihre Umgebung abhorchen, um rechtzeitig zu bemerken, falls sich euch jemand nähert. Doch das Pokémon hat auch deinen Worten gelauscht und wirft daraufhin einen kurzen Blick auf das Geschwisterpaar, ehe es ein zustimmendes Bellen von sich gibt. Um dir deutlich zu machen, dass es mit dir gehen möchte und ihr euch zunächst den Geschwister anschließen sollt, geht es einige Schritte auf die beiden zu, dann bleibt es stehen, dreht sich wieder um und sieht dich wartend an. "Fuu!"

"Scheint, als hätte sich Fukano entschieden", urteilt die Frau und schenkt dir wieder ein freundliches Lächeln. "Also gut, dann lasst uns zusehen, dass wir von hier verschwinden." Gemeinsam macht ihr euch also auf den Weg. Zügigen Schrittes geht ihr voran und steuert direkt auf den Wald zu. Kurz bevor ihr letztendlich zwischen den Bäumen verschwindet, wirft Valentine noch einmal einen Blick über seine Schulter, doch niemand scheint bis jetzt eure Flucht bemerkt zu haben. Ihr bahnt euch den Weg durch dichtes Gestrüpp und vorbei an zahlreichen Bäumen, bis ihr irgendwann auf eine Lichtung trefft. Dann bleibt ihr stehen und die Frau deutet auf einen Berg, der nur aus etlichen Zweigen und Ästen zu bestehen scheint. "Ok, Noctuh, das ist dein Part", sagt sie schließlich mit klarer Stimme, während ihr Pokémon an ihr vorbei fliegt und scheinbar ohne direkten Befehl genau wusste, was es zu tun hatte. Einige Male schlägt das Pokémon feste seine Flügel und erzeugt so leichte Windstöße. "Tuuhh!" Durch den erzeugten Wind, löst sich der Haufen vor euch, Äste rutschen zur Seite und langsam kannst du sehen, was darunter zum Vorschein kommt: Ein dunkelbrauner Jeep, der versteckt zwischen all dem Gestrüpp und den zahlreichen Zweigen und Ästen am Rand dieser Lichtung steht. Valentine tritt neben den Wagen und öffnet die hintere Tür. Dann machte er einen Wink und bedeutet dir einzusteigen. "Nach dir", sagt er und grinst dabei. "Du hast sicherlich viele Fragen, aber Mel wird dir alles Weitere während der Fahrt erklären."
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Re: Der Beginn einer langen Reise...

Beitragvon Kiahra » Di 9. Feb 2016, 19:44

Ich beobachte das Hundepokémon wie es aufmerksam seine Ohren aufstellt und lauscht, allerdings scheint es nicht so, als würden sich Feinde nähern, sondern eher, als würde Fukano präventiv lauschen. Hat es mir überhaupt zugehört? fragend blicke ich das Pokémon an und folge dessen Blick. Prüfend mustert sie das Geschwisterpaar und bellt dann zustimmend. Ein Lächeln huscht über mein Gesicht. Wenn Fukano den Beiden glauben schenkt, dann werde ich das auch tun. Mit einigen Schritten nähert sich das Hundepokémon den Beiden und dreht sich dann zu mir um: "Fuu!" auffordernd blickt es zu mir und ich spüre wie mein Lächeln breiter wird. "Ich komme ja schon, keine Sorge."

Die Frau, deren Namen ich immer noch nicht kenne, schenkt mir ein Lächeln, ehe sie erneut ihr Wort an mich richtet: "Scheint, als hätte sich Fukano entschieden. Also gut, dann lasst uns zusehen, dass wir von hier verschwinden." Ich nicke kurz und schließe dann schnell zu den Anderen auf, bevor wir uns gemeinsam zügig auf den weiteren Weg machen. Es dauert nicht lange, bis wir uns einem Wald genähert haben, doch Valentine blickt sich noch einmal angespannt um. Es scheint uns niemand zu folgen, vielleicht bedeutet das, dass noch niemand unsere Flucht bemerkt hat.

Kurz darauf schlagen wir uns durch das dichte Unterholz. Ein Fluchen entweicht mir, als ich schon zum dritten Mal über eine Wurzel stolpere. Neugierig sehe ich mich um, doch außer Bäumen, Büschen und anderen Gestrüpparten gibt es nicht viel zu sehen, bis wir auf Lichtung treffen. Fast zentral auf dieser liegt ein Berg aus Ästen und Zweigen. Komisch... ist das vielleicht ein Pokémonnest? Was genau wollen wir hier? Fragend blicke ich die beiden Fremden an. Als die Schwester von Valentine ihrem Pokémon einen Befehl zuruft und auf den Berg weist, ziehe ich fragend die Brauen hoch. Was zum...? Staunend sehe ich zu, wie das Vogelpokémon ein paar Mal Kräftig mit den Flügeln schlägt und starke Böen hervorbringt, die das Gestrüpp vom Berg hinunterwehen. Als ich erkenne was unter dem Berg versteckt liegt muss ich grinsen. Sehr schlau. Ein dunkler Jeep steht abfahrbereit vor uns.

Valentine öffnet eine der hinteren Türen, ehe er mich mit einer Geste dazu auffordert einzusteigen: "Nach dir". Ich zögere. Soll ich wirklich zu diesen Fremden ins Auto steigen? Immerhin könnte ich von den Regen in die Traufe kommen. Wer weiß was mich erwartet, wenn ich mit den Beiden mitfahre. Ich bin nicht mehr gefangen, also könnte ich auch alleine weiter gehen... Mein Blick fällt auf Fukano und ich schüttele den Kopf. Bei meinem Orientierungssinn und meinem Glück würde ich es noch schaffen, unseren Entführern direkt in die Arme zu laufen. Wenn Fukano und ich also in Sicherheit sein wollen, kann weit weg nur eine Verbesserung zu der jetzigen Situation sein. Valentine scheint mir meine Unsicherheit anzusehen, denn er lächelt freundlich versichert mir: "Du hast sicherlich viele Fragen, aber Mel wird dir alles Weitere während der Fahrt erklären." Ich erwidere das Lächeln ein wenig unsicher, doch dann nicke ich und steige in den Wagen. Ich rücke auf einen der hinteren Sitze um weiteren Platz für das Fukano zu schaffen.
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