Der Beginn einer langen Reise...

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Der Beginn einer langen Reise...

Beitragvon Kiahra » Sa 16. Jan 2016, 15:09

Du weißt nicht wie viel Zeit vergangen ist, seitdem du zu Boden gegangen bist. Du erinnerst dich nur an einige Eindrücke die du seit dem bekommen hast. Die Geräusche von Motoren, das Zuschlagen von schweren Metalltüren, das Gefühl sich zu bewegen ohne selbst zu laufen. Nach dem erneuten Schwanken zwischen Erwachen und Ohnmacht ein Gefühl von Schwerelosigkeit, entfernte, fluchende Stimmen die sich etwas zuriefen, deren Sinn du nicht fassen konntest. Als nächstes wieder das Gefühl den Boden unter den Füßen zu verlieren und wie auf einem Boot zu schwanken. Bevor du wieder in die Dunkelheit abgedriftet bist, vernimmst du noch als letztes eine kühle dir unbekannte Stimme: „Stellt es hier ab, um den Inhalt werden wir uns später kümmern!“.
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Das erste was du wahrnimmst nachdem die Dunkelheit dich aus ihren Fängen entlässt sind höllische Kopfschmerzen, die sich strahlend ausbreiten und bei jeder Bewegung nur noch stärker zu pochen scheinen. Vorsichtig und langsam öffnest du die Augen, schließt sie jedoch direkt wieder, nachdem die Schmerzen in deinen Kopf rasant zunehmen, als hätte dir jemand einen Eispickel in den Hinterkopf gejagt. Stöhnend drehst du dich zu Seite, weg von dem Licht, dass sich durch deine Augenlieder bahnt und versuchst es erneut. Noch langsamer als vorher öffnest du deine Augen und blinzelst. Nach einer Weile verliert sich der rasante Schmerz und bleibt als stille Drohung in deinem Hinterkopf bestehen, lähmt allerdings nicht mehr länger deinen Körper, sodass es dir nun möglich ist dich zu bewegen. Vorsichtig drehst du dich um und schaust direkt ins Licht. Erneut musst du blinzeln, doch dieses Mal gewöhnen sich deine Augen an die Helligkeit, ohne die Kopfschmerzen direkt zu verstärken. Deine Sicht fokussiert sich und du nimmst deine Umgebung wieder klar wahr. Du sitzt in einem Käfig!
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Re: Der Beginn einer langen Reise...

Beitragvon Aranea » Sa 16. Jan 2016, 17:40

Ich blieb noch eine Weile so liegen und bewegte mich nicht. Durch die Kopfschmerzen konnte ich keinen einzigen klaren Gedanken fassen. Schließlich setzte ich mich langsam auf, jedenfalls so gut es in dem Käfig eben ging. Ich machte mir nicht mal die Mühe darüber nachzudenken was überhaupt geschehen war und warum. Das einzige, das jetzt zählte, war aus dem Käfig rauszukommen. Mit einem schweren Seufzer strich ich mir das Haar aus dem Gesicht, rutschte näher an die Gitterstäbe und rüttelte an ihnen. Dann drückte ich mich an sie um mehr von der Umgebung sehen zukönnen.
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Re: Der Beginn einer langen Reise...

Beitragvon Kiahra » Sa 16. Jan 2016, 18:00

Die Stäbe an denen du rüttelst geben keinen Millimeter nach, oder machen den Anschein als wären sie beschädigt. Du drückst dich gegen die Gitterstäbe um dich umsehen zu können. Neben dem Käfig, in dem du dich befindest, scheint es in dem Raum nicht viel mehr zu geben. Ein paar staubige Kisten, hingeworfene Papierreste und ein leerer Käfig, direkt gegenüber von dir. Plötzlich ertönen Schritte und ehe du den Kopf drehen kannst fällt ein Schatten auf dich. Du richtest deinen Blick nach oben, direkt auf eine Person in einer langen, schwarzen Robe, die eine skurrile Maske trägt. Auf der Brust des Umhangs sind verschiedene Zeichen aufgestickt. Aber du hast solche noch nie gesehen. Ein Klimpern ertönt und die Person vor dir, von der Statur her ein Mann, holt unter seinen Vorhang einen Schlüsselbund hervor, an dem mehrere verschiedene Schlüssel hängen. Mit einem leisen Knirschen öffnet sich deine Käfigtür. Ehe du reagieren kannst, wirst du gepackt und aus dem Käfig gezogen. "Steh auf!" knurrt eine tiefe Stimme.
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Re: Der Beginn einer langen Reise...

Beitragvon Aranea » Sa 16. Jan 2016, 18:58

Der Fakt, das es nichts nützliches im Raum gab, das mir helfen konnte, demotivierte mich sehr. Wie sollte ich so entkommen?? Ich wusste zwar, das ich noch nicht aufgeben konnte aber die Kopfschmerzen hinderten mich immernoch daran zudenken. Als ich die Schritte hörte, zuckte ich zusammen und spürte wie mein Herz immer schneller schlug. Verwirrt sah ich die Person mit der merkwürdigen Maske an. Die Zeichen auf dem Umhang sagten mir absolut garnichts und fragte mich, ob sie überhaupt eine Bedeutung hatten. Das Klimpern des Schlüsselbundes erfüllte mich mit einem Funken Hoffnung - aber ebenso auch mit Furcht. Ich konnte absolut nicht sagen ob es etwas gutes oder etwas schlechtes war. Während ich noch versuchte die Situation richtig einzuschätzen, wurde ich auch schon unsanft gepackt und aus dem Käfig gezogen. "Uh?!" Die tiefe knurrende Stimme jagte mir einen Schauer über den Rücken. Unsicher stand ich da und hatte das Gefühl, als könnte ich jeden Moment einfach ohnmächtig werden.
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Re: Der Beginn einer langen Reise...

Beitragvon Kiahra » Sa 16. Jan 2016, 19:36

Panik steigt in dir auf, vor allem da du nicht in das Gesicht deines Gegenübers blicken und dessen Emotionen lesen kannst. Er zerrt dich zur Tür und kurz darauf aus den Raum hinaus. Ihr tretet in einem langen Gang, der sich sowohl nach rechts, als auch nach links erstreckt und von dem einige Türen abgehen. Plötzlich ertönt ein schrilles Klingeln. "Was ist denn nun?" Die grobe Hand verschwindet von deinem Arm und der Mann greift in eine Tasche, um sich kurz darauf ein kleines Handy ans Ohr zu halten: "WAS?" knurrt er mit wütender Stimme in das Gerät
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Re: Der Beginn einer langen Reise...

Beitragvon Aranea » Sa 16. Jan 2016, 19:59

Ich biss mir etwas auf die Lippe um mich einigermaßen zu beruhigen aber es brachte nicht wirklich etwas. Unnötigerweise zerrte er mich mit sich obwohl ich nicht einmal versuchte mich zu wehren. Mein Arm begann schon weh zutun. Als ich aus dem Raum war sah ich mich um, um zusehen ob es irgendwo einen Hinweis auf den Ausgang gab oder wo ich mich überhaupt befand. Aber es war einfach nur ein ziemlich langer Gang mit vielen Türen. Das schrille Klingeln ließ mich sehr zusammenzucken. Mein Herz setzte für eine Sekunde aus, als er meinen Arm losließ. Leise und langsam ging ich einpaar Schritte rückwärts bevor ich mich umdrehte um zur nächstbesten Tür zuschleichen. Allerdings entschied ich mich um und schlich noch eine Tür weiter. Nun musste ich nurnoch hoffen das sie offen war, ich sie leise genug aufbekam und niemand dort drin war. Ich versuchte die Tür vorsichtig zuöffnen.
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Re: Der Beginn einer langen Reise...

Beitragvon Kiahra » Sa 16. Jan 2016, 20:07

Mit vorsichtigen Schritten entfernst du dich immer weiter von dem düsteren Mann, stets darauf bedacht keine unnötigen Geräusche zu machen. Du bewegst dich nicht auf die nächstbeste Tür zu, sondern auf die nächste. Mit zitternden Fingern streckst du die Hand aus und umschließt die Klinke der Tür. Mit pochenden Herzen drückst du die Klinke herunter. "NEIN!!!!" Die laute Stimme des Mannes lässt dich zusammenfahren. "Ich habe doch gesagt, dass ihr damit noch warten sollt, bis ich bei euch bin... nein. Natürlich nicht. Ich werde mir das von euch nicht in die Schuhe schieben lassen! Was meinst du damit, ich soll aufpassen wie ich rede?" Stille. "Das ich nicht lache! Ich habe keinen Fehler gemacht und muss mich jetzt dafür beim Rat verantworten!" Ein kehliges, raues und kurzes Lachen ertönt. Im nächsten Moment fällt dir auf, dass die Tür bereits offen ist. Erst jetzt fällt dir auf, dass du unbewusst die Türklinke hinunter gedrückt hast, als der Mann so laut geworden ist.
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Re: Der Beginn einer langen Reise...

Beitragvon Aranea » Sa 16. Jan 2016, 20:14

Wie versteinert starrte ich den Typen an. Für einige Augenblicke dachte ich, er hätte gemerkt, das ich mich entfernt hatte. Aber ich musste feststellen, das er immernoch mit seinem Gespräch beschäftigt war. Plötzlich merkte ich, das ich die Tür bereits aufgemacht hatte. Schnell ging ich durch und schloss die Tür hinter mir. Ich atmete tief durch und drehte mich dann um, in der Hoffnung, das niemand anderes in dem Raum war und ich ein Versteck hatte, wenn der Mann anfangen würde, mich zusuchen.
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Re: Der Beginn einer langen Reise...

Beitragvon Kiahra » Sa 16. Jan 2016, 20:54

Ohne weitere Zwischenfälle schaffst du es durch die Tür. Der Raum ist stockfinster, doch sobald du die Tür hinter dir geschlossen hast, geht mit einem sanften Flackern das Licht an. Der Raum in dem du dich nun befindest ist recht groß. Gegenüber von dir befindet sich eine weitere Tür und an den Wänden zu deiner linken und rechten Seite sind mehrere kleinere Käfige aufgereiht, die vom Boden bis zur Decke reichen. Ein rascheln ertönt, doch du kannst die Geräuschquelle nicht ausmachen.
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Re: Der Beginn einer langen Reise...

Beitragvon Aranea » Sa 16. Jan 2016, 21:07

Ich gab ein erleichtertes Seufzen von mir. Vorerst war ich anscheinend in Sicherheit. Allerdings musste ich immernoch auf der Hut sein bis ich aus dem Gebäude draußen war. Langsam ging ich zu den Käfigen. Sie waren zu klein um für Menschen zusein. Obwohl ich immernoch Angst hatte und Angespannt war, überkam mich tiefe Traurigkeit. Plötzlich vernahm ich ein Rascheln. "Nh?!" Ich drehte mich um meine eigene Achse, konnte aber nichts entdecken, dass das Geräusch gemacht haben könnte. Ob es wohl nur Einbildung war?? Ich schüttelte den Kopf und ging zur Tür auf der anderen Seite. Zögerlich legte ich meine Hand auf die Klinke. Jede Tür könnte die letzte sein.
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