Der Beginn einer langen Reise...

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Kiahra
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Re: Der Beginn einer langen Reise...

Beitragvon Kiahra » Sa 15. Okt 2016, 18:30

Du verlässt den ramponierten Käfig und siehst dich nach deinem Befreier um.

Schnaubend steht ein Pokémon neben dir, in dessen Wolle einiges an Staub gelangt ist. Im nächsten Moment schüttelt sich das Pokémon und erneut wird eine Staubwolke aufgeweht. Allerdings musst du dieses Mal nicht husten, doch das Pokémon niest mehrmals hintereinander und schüttelt dann den Kopf. "Määh" ruft es und mustert dich mit schräg gelegten Kopf. Dann schaut es zu der einzigen Tür des Raumes, ehe es den erwartungsvollen Blick wieder auf dich richtet. Es scheint auf etwas zu warten, wobei eines seiner Hufen ungeduldig auf den Boden tippt.
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Vidora
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Re: Der Beginn einer langen Reise...

Beitragvon Vidora » Sa 15. Okt 2016, 19:54

Nachdem der Staub sich halbwegs gelegt hat, habe ich die Gelegenheit meinen Befreier zu betrachten. Ich erblicke ein Pokémon, das gar nicht mal so kräftig aussieht... doch der halb zerstörte Käfig neben uns erzählt eine andere Geschichte. Ich neige dankbar den Kopf vor dem fremden Wesen. "Danke, dass du mir da raus geholfen hast!", sage ich mit aufgewühlter Stimme und strecke wie aus Reflex die Hand nach ihm aus, um seinen flauschigen Kopf zu tätscheln wie bei einem Hund, doch ich zögere als mir bewusst wird, dass hier ein völlig fremdes Pokémon vor mir steht, das meine Geste auch falsch auffassen könnte.
"Ich... heiße Vidora", stelle ich mich höflicherweise vor. Dann gehe ich leise zu der Tür und lege mein Ohr dagegen, um zu hören, ob in dem Raum dahinter jemand ist.

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Kiahra
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Re: Der Beginn einer langen Reise...

Beitragvon Kiahra » Sa 15. Okt 2016, 20:44

Du streckst deine Hand vorsichtig nach dem Pokémon aus, dieses richtet den Blick auf deine Hand und mustert dich misstrauisch. Als du zögerst, wird der Blick des Pokémon sanfter. Es macht einen Schritt vor und du berührst kurz die weiche Wolle. Ein leichtes Knistern geht von dem Körper des Pokémons aus und du bekommst einen minimalen Stromschlag, der allerdings nicht schmerzt, sondern nur ein wenig kitzelt. Dann zieht sich das Pokémon zur Tür zurück und wartet auf dich.
Nachdem du dich an die Tür gelehnt hast, um auf die Geräusche dahinter zu lauschen empfängst du nur Stille. Dann spürst du etwas weiches an deinen Beinen. Dein Befreier ahmt dich nach, in dem es sich ebenfalls gegen die Tür lehnt. Der Blick des Schafs richtet sich dann auf dich und du kannst ein leises "Voltilamm" hören.
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Re: Der Beginn einer langen Reise...

Beitragvon Vidora » Mi 19. Okt 2016, 05:16

Da es hinter der Tür leise ist, wage ich es, nach einem kurzen Blick zu Voltilamm hinunter, die Tür vorsichtig zu öffnen. Ich lege meinen Zeigefinger an die Lippen um dem Pokémon zu signalisieren, dass wir keine Geräusche machen sollten, und gehe langsam voraus. Schleichend begebe ich mich in den neuen Raum und sehe mich um. Hoffentlich gibt es irgendwo einen Ausgang, mir ist das Ganze nämlich immer noch so unheimlich, wie ein real gewordener Albtraum.

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Re: Der Beginn einer langen Reise...

Beitragvon Kiahra » Sa 22. Okt 2016, 17:59

Vorsichtig trittst du auf den Gang, der hinter der Tür liegt und spürst, wie sich das Schaf an deine Beine vorbeidrängelt und sich kampfbereit umschaut. Dann, als es keinen Gegner erkennen kann, plustert es sich ein wenig auf und scharrt mit einem Huf. Sein Blick richtet sich auf dich, mustert dich erneut von oben und unten. "Lamm" mäht das Pokémon und trottet dann an deine Seite, wobei es seine Umgebung weiterhin im Auge behält.
Der Raum in dem ihr gefangen gehalten worden seit befindet sich hinter euch an einem Ende des Flurs. Vor dir liegt nun ein Gang der einige Meter geradeaus führt, ehe er nach links abknickt. Auf jeder Seite des Flurs gehen drei Türen ab, also insgesamt sechs Türen die dir, neben dem abknickenden Flur zur Verfügung stehen.
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